Das Ende Ans Ende kommt man durch einen leicht zu übersehenden Link in Radar. Am Ende erwartet einen der Heiland. Gibt das Ende Aufschluss? ![]()
"Das Leben an den Fingerspitzen. Die gleißenden Routinen tiefsten Lebens rasen im Hintergrund in ewig abgestürzten Kreisen und saugen Rechenzeit, die ihm bleibt, Rechenzeit die rast in Unendlichkeitszirkeln, wo Sprungbefehle donnern und Algorithmen sich auflösen zu unbekannten Prozeduren, wo Sinnloses ewig gelesen wird unter dem Fluch des verborgenen Zeigers, des unter dem Druck der Rekursion zerbrochenen Zeigers, des explodierten Stacks" Rechts der Figur geht es noch deutlicher um Computer: "vom Userinterface ein fahler Finger, und ein trüber Kopf träufelt auf die Tastatur, ein einsamer Bildschirmschoner wie ein andächtig tanzender Heiligenschein über der Fontanelle und tiefgründige Tastenkombinationen, mit allen zehn Fingern nicht mehr zu greifen, könnten vielleicht verborgene Codesegmente erschließen wo Welt wieder Geist, Daten zu Code, und der RAM-Inhalt sich loest von seinem Prozessor und (nach Churchens Lambda-Regeln die Einheit alles Formulierbaren praktizierend) sich erhebt aus den Schaltkreisen, wie Geist aus den Neuronen schwebend und Gott erfreut die Hand schuettelnd sich umsieht." Nach dieser Bestätigung, dass das Epos der Maschine ein Epos des Computers ist, baut sich der Abschlußtext über dem Heiland auf: "Iterierend kriecht der Urseinszustand, Pseudopoden der Rekursion ausstreckend und in unendlicher Abstraktheit schwimmend wie in vollkommener Liebe - denn bewiesen ist es: Das Treffen der Gegensätze im Rücken der Unendlichkeit, wo sie sich schneiden, wie zwei Unberührbare sich berühren, wie der Gott des Michelangelo mit einer kleinen Fingerspitze, Nanoabstände und elektronenübergängige Tastungen, taktile Quantentunnel, dort, so nehmen sie Einfluß auf einander und treffen sich in der EINHEIT, dem Gewächs, Worte, sie enden . . ." ![]()
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