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Die
Wörter aus Kafkas unvollendeter Erzählung
"Beim Bau der Chinesischen Mauer" bilden die
Database, aus der die Text-Maschine von Simon Biggs
( Interview)
syntaktisch richtige und semantisch unsinnige
Sätze erzeugt. Der User ist darin verwickelt,
denn nur sein Input stößt die Maschine
an. Aber was soll man damit? Man kann sich eine
Weile an der Frische des Nonsense erfreuen und dann
den Spuren nachgehen, die Kafka und Biggs gelegt
haben. Der Bote zum Beispiel, dessen Message nie
ankommt, dessen Ausbleiben aber allgemein bekannt
ist. Der Babeltum, der dem Mauerbau folgen sollte.
Der unendliche Signifikationsprozess, die
Lektüre als autobiographischer Akt und die
Rückkehr der Gesellschaft ins Subjekt. Biggs
folgt der Rhetorik intermedialer Interaktion in
doppelter Weise. Wer sich dafür keine Zeit
nimmt, wird nur sinnlose Sätze
entdecken.
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