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Newsletter NOVEMBER '00
7/2000 (2.Jg. / Nr. 14) - ISSN 1617-6901
Inhalt Newsletter:

Praxis-Pool // Forum Netzkommunikation in ihren Folgen // Interview Daiber // Interview Westerfrölke // Begriff und Bewertung digitaler Literatur // Interview Meyer // Thesenpapier // Review "Remediation" // Interview Moulthrop // Dissertation // Pixel-Ich // Interview Freude und Espenschied // Interview Larsen // Interview Amerika // Konferenzbericht // Interview Giesecke // Arte Liter@aturwettbewerb // Theater und Internet


Der Praxis-Pool enthält folgende neue Anzeigen:

Literarische Hypertexte (Tübingen)
SchreibNetz-Workshop (Hamburg)

Forum "Künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten von Hyperfiction und Hypermedia" (Deutsch)

Vittorio E. Klostermann: Hat die geisteswissenschaftliche Zeitschrift eine Zukunft?
Eine kontroverse Wortmeldung zu den Vorzügen des elektronischen Publizierens und den Nachteilen, wenn dies in nichtlinearer Form geschieht - mit dem Aufruf zum klassischen Langaufsatz auch im elektronischen Medium, zur Plazierung von Links als Endnoten, zur klaren Datierung (und Paginierung) elektronischer Texte, zu periodischem Erscheinen und zu Sicherungskopien in einem kontingenzunabängigen Medium.
http://www.dichtung-digital.de/IASL-Forum/Klostermann-26-Okt-00.htm

Michael Meier: Content Commerce. Neue Vermarktungsmodelle (auch) für Verlage
Spätestens seit der eBook-Award-Gala der Frankfurter Buchmesse weiß man, dass das elektronische Publizieren Zukunft hat. Michael Meiers Beitrag macht zur rechten Zeit mit der Situation bekannt, klärt die Rollen von Content-Anbieter, -Broker und -Verwerter, erörtert die Ausgangsposition der Verlage und bietet die betriebswirtschaftliche Anatomie eines Syndikationsdeals.
http://www.dichtung-digital.de/IASL-Forum/Meier-28-11-00.htm

Kreative Bild-Wort-Koexistenzen - Interview mit Jürgen Daiber (Deutsch)

Der Literaturwissenschaftler Jürgen Daiber erhielt 1998 mit Jochen Metzger für "Trost der Bilder" den Pegasus-Preis. Christiane Heibach erkundet seine Schreibmotive, spricht mit ihm über das Verhältnis der Computerliteratur zum Design, erfährt, warum Basisdemokratie im Reich der Ästhetik ein Irrtum ist, und manches mehr über literarische Kopfgeburten im Reich des Digitalen.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Daiber-30-Nov-00

Text als Bild - Interview mit Anja Westerfrölke (Deutsch)

Mit dem ‘Textspiel’ dominoa gewannen Anja Westerfrölke und ihre 4 Mitstreiterinnen den Marianne-von-Willemer-Preis 2000. Roberto Simanowski sprach mit ihr über den Wettbewerb, das Werk, Browserliteratur, Flash und die österreichische Szene der digitalen Literatur.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Wetserfroelke-30-Nov-00

Interactive Fiction und Software-Narration: Begriff und Bewertung digitaler Literatur (Deutsch)

Immer noch und immer wieder stellt sich die Frage nach der Begrifflichkeit und nach der Bewertung digitaler Literatur. Roberto Simanowski geht von Richard Ziegfelds Artikel Interactive Fiction: A New Literary Genre? von 1989 aus, diskutiert die vielen Begriffe, die seitdem in Umlauf gekommen sind, und erörtert die Aspekte einer wissenschaftlich reflektierten Kritik des Gegenstandes.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/29-Nov

'From dark room to light room' - Interview with Pedro Meyer (Englisch)

Jörn Glasenapp sprach mit dem Pionier der digitale Fotografie über die manipulativen Aspekte der analogen und digitalen Bilder, über Paul Strands angebliche Reinheit, des Mediums Möglichkeit, die Aussage des Künstlers zu vermitteln, den Tod der analogen Fotografie und das Internet als bedeutsamen Distributionsort.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Meyer-28-Nov

Dispositive digitaler Medien (Deutsch)

Brainstorming von Jörn Glasenapp und Roberto Simanowski, das im Hinblick auf Bolter und Grusins Remediation sowie im Hinblick auf die klassische Autor-Text-Leser-Triade und das Verhältnis von Realität und Fiction Differenzierungsnotwendigkeiten skizziert, vorläufige Thesen aufstellt und Fragerichtungen einer geplanten Untersuchung vorgibt.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski-Glasenapp-28-Nov

Jay David Bolter und Richard Grusin: Remediation: Understanding New Media (Deutsch)

Jörn Glasenapp bespricht ausführlich Bolters und Grusins Unternehmen, die Psychologie der Neuen Medien mit Kategorien zu fassen wie remediation ("representation of one medium in another"), immediacy (das komplette Zurücktreten der Mediation zugunsten der Illusion unmittelbarer Erfahrung) und hypermediacy (das alter ego der immediacy, das die Medialität gerade herausstellt). Die Rede ist vom WWW als 'Remediationsschwamm' , von der "battle of remediation" zwischen neuen und alten Medien, von Jurassic Park als einem Beispiel der retrograde remediation und davon, dass die "quest for immediacy" letztlich auf hypermediacy hinausläuft, als eine Art Sublimierung der 'Transparenz- bzw. Unmittelbarkeitslust', die immediacy nicht im medial Präsentierten, sondern in der Mediation selbst zu finden sucht.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Glasenapp-26-Nov

Operations of writing. Interview with Stuart Moulthrop (Englisch)

Roberto Simanowski sprach mit einem der Klassiker der Hyperfiction über sein Werk, über Raum im Hypertext, über die Ersetzung des Autors durch den Designer, über die 'Gefahren' von Multimedia, über "reviewing agencies" im Netz und über die Zukunft der Neuen Medien
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Moulthrop-22-Nov-00

Ex Libris. Literature in Media Urbanity (Englisch)

Abstract der Dissertation von Søren Pold, der die Beziehungen zwischen Literatur und Medienentwicklung in den letzten zwei Jahrhunderten untersucht und sich auf literarische Werke konzentriert, die thematisieren, wie Literatur die mediale Situation reflektiert.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Soeren-22-Nov

Mein Pixel-Ich (Deutsch)

Der Preisträger des Arte Liter@turwettberbs, der Tagebau des Berliner Zimmers, erscheint als Buch. Roberto Simanowski hat sich die Sache angeschaut und einleitende Worten gefunden.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/20-Nov

Interview mit Alvar C. H. Freude und Dragan Espenschied (Deutsch)

Von der Leichtigkeit des Links und dem Kampf um seine Freiheit... Roberto Simanowski sprach mit den beiden Projektinitiatoren des Assoziationsblaster u.a. über dessen Funktionsweise und tieferen Sinn, über das "6wortAssoziationskunstwerk" und über Online-Demonstrationen zur Rettung der Links.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Espenschied-Freude-6-Nov-00

Living for Hypertext. Interview with Deena Larsen (Englisch)

Roberto Simanowski sprach mit Deena Larsen über ihr Schreiben, über die Förderung und den Vertrieb von Hypertexten, die vier Labyrinthe, in die sich der Leser verlieren könne, und über Deenas aktuelles Werk Disappearing Rain, das Fiction und nicht fiktionale Websites vermischt.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Larsen-05-Nov-00

network (h)activity . Interview with Mark Amerika (Englisch)

Roberto Simanowski sprach mit Mark Amerika über seine Projekte, über Autoschaft in den digitalen Medien, 'Avant-Garde Capitalism' , network hactivity und New Media Writing-Wettbewerbe.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Amerika-3-Nov-00

Forum Ästhetik Digitaler Literatur (Deutsch)

Bericht vom ersten Forum der Universitäten Erfurt und Kassel zur Ästhetik digitaler Literatur, das Wissenschaftler und Akteure der digitalen Literatur zusammenbrachte, um Begriff und Kennzeichen dieses Phänoms zu diskutieren und weitere Forschungsrichtungen abzustecken.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/26-Okt

Nach der Konferenz: Interview mit Michael Giesecke (Deutsch)

Prof. Dr. M. Giesecke spricht nach dem Forum Ästhetik digitaler Literatur über die Zukunft der Literatur in den Neuen Medien, die Rolle der Literaturwissenschaft in diesem Prozess, Begrifflichkeiten und Goldgräberstimmung.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Giesecke-22-Okt-00

Der Arte Liter@turwettbewerb: Die Preisträger (Deutsch)

Roberto Simanowski kommentiert Wettbewerb und Preisträger.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/19-Okt

Theater und Internet. Überlegungen zu einem Konzept "Chattheater"

Im Rahmen des InterSzene-Symposiums fragt Tilman Sack, ob Theater und Internet sich grundsätzlich ausschließen oder eineVerbindung eingehen können und inwiefern der Chat das von einem Autor produzierte Dramas ersetzen kann.
http://www.dichtung-digital.de/Interscene/Sack


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