Content No. 44

Editorial

Roberto Simanowski zur Ausgabe Nr. 44.  Continue reading ...

Games and Brains

The article argues that recent claims made by studies in the cognitive neurosciences regarding a beneficial effect of violent action games, including ego-shooters, on human attention and other cognitive abilities have to be critically questioned.  Continue reading ...

Meaning creation in digital gaming performances.
The intraludic communication of Hybrid Reality Theatre

The article provides a perspective on digital games and gaming situations that is orientated towards theatre and performance studies. It applies classic theatre and performance theories to the field of gaming by focusing on the participants that are involved. It takes the bridging of digital and physical spaces through digital gaming activities into account and conceptualizes digital gaming as form of Hybrid Reality Theatre. By that, the paper looks at the intra-ludic communication and discusses the player as active producer of meaning for three different gaming situations: the work with innovative input methods like natural user interfaces and virtual reality technologies, the field of location based mobile gaming and the area of urban gaming.  Continue reading ...

Schreiben nach Engelbart

Douglas Engelbart hat 1968 mit seinem On-Line System das erste Mal gezeigt, wie ein Computer als interaktives Schreibwerkzeug genutzt werden kann. Der Beitrag zeichnet diese Urszene der Textverarbeitung nach, beschreibt die wesentlichen Entwicklungslinien, die das digitale Schreiben seitdem genommen hat, und erläutert die zentralen Konzepte, die es zunehmend prägen: Hybridität, Multimedialität und Sozialität.  Continue reading ...

Vom Close Reading zum Social Reading
Lesetechniken im Zeitalter des digitalen Texts

Wie wird im Zeitalter des digitalen Textes gelesen? Der folgende Artikel nimmt verschiedene Formen des Lesens in den Blick: Close, Deep, Distant, Hyper und Social Reading. Aufbauend auf den Begriffsgeschichten und -bestimmungen werden die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der unterschiedlichen Lesetechniken untersucht und schliesslich aus kulturkritischer Sicht auf ihre kognitiven und gesellschaftlichen Wirkungen, ihre wissenschafts-politische (Selbst-) Positionierung und ihren Erkenntniswert hin befragt  Continue reading ...

Linguistics and the New Media

This article explores the question how linguistics has reacted to the new media and how our field of study has turned them into an object of study. We first explain what linguists explore in general and how they can study language use within the new media, using the methodological possibilities for linguistics that the digital humanities provide. The second section will illustrate three areas of research that have characterized the field over the last two decades: Is there a particular language on the Internet, how is interaction managed through language in particular online contexts, and how can we explore the ecology of practices of people interacting in physical and virtual contexts.  Continue reading ...

Internet-Kirchen, Jesus-Apps und Online-Beichten.
Transformation der Religion durch die Digitale Medien

Religion ändert sich zunehmend unter dem Einfluss der digitalen Medien, aber auch die digitale Medien und das sie umgreifende Internet stehen unter dem Einfluss der Religion und übernehmen religiöse Funktionen und Eigenschaften. Die All-Vernetzung führt zu neuen Formen der religiösen Gemeinschaftsbildung, die Hyper-Technik zu Formen des Hyper-Synkretismus - und das im Feld des allpräsenten Meta-Mediums Internet. So entstehen neue ‚synkretische’ Internet-Kirchen und rituelle Beichten im Online-Modus sowie eine religiöse App-Kultur, die tief in die alte religiöse Landschaft eingreifen wird.  Continue reading ...

Big Data.
Zur Datenkonstruktion der Großdatenforschung

Das Schlagwort "Big Data" ist in aller Munde – und beschreibt nicht nur die Entstehung einer neuen Informationswissenschaft, sondern steht auch für die Annahme, dass die Entwicklung der spätmodernen Gesellschaften einerseits von der zunehmenden Verbreitung digitaler Kommunikations- und Vernetzungskulturen und andererseits von der Nutzung von Großdaten abhängig ist. Die digitalen Medien und Technologien verbreiten nicht einfach nur neutrale Inhalte, sondern schaffen im Social Web lebensweltliche Kommunikationsräume und können daher als neue Selbstverständigungsdiskurse digitaler Gesellschaften angesehen werden.  Continue reading ...

Data Love: Jenseits der NSA-Debatte

Data Love erweist sich nicht nur als Obsession übereifriger Geheimdienste oder findiger Geschäftsleute, sondern als Verstrickung aller, die mehr oder weniger – aus Geiz, Bequemlichkeit, Ignoranz, Narzissmus oder Leidenschaft – dabei helfen, dass immer mehr Daten des Lebens der statistischen Auswertung und individuellen Profilbildung zugeführt werden.  Continue reading ...